228 Zitate und 7 Gedichte über Versprechen, Eid.

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Wer aber würde nicht einsehen, dass auf solchen Versprechen nicht beharrt werden darf, die jemand aus Furcht oder aufgrund von Täuschung gegeben hat?

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Iam illis promissis standum non esse quis non videt, quae coactus quis metu, quae deceptus dolo promiserit

Bei einer Abmachung muss immer bedacht werden, was gemeint war, nicht was gesagt wurde.

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), römischer Redner und Staatsmann

Quelle: Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Semper autem in fide quid senseris, non quid dixeris, cogitandum est

Versprechen, die man nicht hält, halten sich umso länger im schlechten Gewissen auf.

© Christa Schyboll (*1952), Autorin

Quelle: Schyboll, In jedem Genie steckt auch ein kleiner Idiot – Scharfzüngige Be-oh!-bachtungen, Alojado Publishing 2015

Setze keine Hoffnung auf etwas, auch wenn es dir sicher versprochen wurde: Glaubwürdigkeit ist selten, weil Viele Vielerlei sagen.

Disticha Catonis „Distichen Catos“, früher auch Dicta Catonis „Sprüche Catos“, lateinische Sammlung ethischer Vorschriften von unbekannter Autorschaft. Entstanden im 3. oder 4. Jhdt. n. Chr. Wurde dem älteren Cato zugeschrieben, weil sein Name den Inbegriff moralischer Autorität verkörperte

Quelle: Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.13. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Spem tibi promissi certam promittere noli: rara fidesideo est, quia multi multa locuntur

Was du gewähren kannst, versprich niemandem zweimal.

Disticha Catonis „Distichen Catos“, früher auch Dicta Catonis „Sprüche Catos“, lateinische Sammlung ethischer Vorschriften von unbekannter Autorschaft. Entstanden im 3. oder 4. Jhdt. n. Chr. Wurde dem älteren Cato zugeschrieben, weil sein Name den Inbegriff moralischer Autorität verkörperte

Quelle: Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.25. Übers. Aphorismen.de
Originaltext: Quod praestare potes, ne bis promiseris ulli