40 Zitate über Vertrag.

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Verträgliche Reden garantieren keine redlichen Verträge.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Wer für einen andern bürgt, der wird Schaden haben; wer aber sich hütet, Bürge zu sein, geht sicher.

Bibel Griechisch tà biblia, Die Bücher, Buch der Bücher, Heilige Schrift, das Wort Gottes, durch Kirchenvater Chrysostomus im 4. Jh. eingeführter Name des Religionsbuches der Christenheit. Der Text folgt der Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Verlags

Quelle: Altes Testament. Die Sprüche Salomos (#Spr 11,15)

Kleingedrucktes, das:
Das einzig Lesenswerte in jedem Vertrag.

© Karsten Mekelburg (*1962), deutscher Satiriker

Quelle: Mekelburg, Teufelsspitzen. Satirisches Wörterbuch, 2007

Ausspruch eines Erfahrenen:
"Jeder Vertrag enthält einiges, was er nicht enthält."

Otto Weiß (1849 - 1915), Wiener Musiker und Feuilletonist

Quelle: Weiß, So seid Ihr!, Zweite Folge, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart und Leipzig 1909

Verträge sind keine Garantie, dass man sich verträgt. Aber sie festigen den guten Willen, der sie ermöglicht hat.

© Ernst Reinhardt (*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker

Quelle: Reinhardt, E., Neue Gedankensprünge, Friedrich Reinhardt Verlag, Basel 2010

Der Vertrag – jemanden mit seiner Einwilligung betrügen.

Alexander Otto Weber (1868 - ca. 1935), deutscher Schriftsteller

Quelle: Weber, A. O., Durch die Lupe, 1907

Da kein Mensch eine natürliche Gewalt über seinesgleichen hat, und da die Stärke kein Recht gewährt, so bleiben also die Verträge als die einzige Grundlage jeder rechtmäßigen Gewalt unter den Menschen übrig.

Jean-Jacques Rousseau (1712 - 1778), Genfer Schriftsteller, Philosoph und Pädagoge; wichtiger Wegbereiter der Französischen Revolution

Quelle: Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (Du Contrat social ou Principes du droit politique), 1754-1758. Erstdruck 1762; übers. v. Hermann Denhardt 1880. 1. Buch, 8. Kapitel