126 Zitate und 8 Gedichte über Verzicht, Entbehrung.

Manchmal muß man auf etwas Gutes verzichten, um das Bessere zu gewinnen.

© Robert Lerch (*1938), Schweizer Versicherungs- und Anlageberater, Lyriker und Aphoristiker

Quelle: Lerch, Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel. Poetische Reflektionen, 2001

Im Entsagen gütig zu sein, zeigt die Reife eines Menschen.

© Katharina Eisenlöffel (*1932), österreichische Aphoristikerin

Quelle: Eisenlöffel, Lebensweisheiten, Trotznauer Buch- und Musikverlag 1997

Entsagung lernen, steht auch Reichen schön.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Uriel Acosta, 1847

Entbehren sollst du! sollst entbehren!
Das ist der ewige Gesang,
Der jedem an die Ohren klingt,
Den, unser ganzes Leben lang,
Uns heiser jede Stunde singt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Studierzimmer, Faust zu Mephistopheles

Die Entsagung ist schwer zu erringen, noch schwerer zu bewahren.

Ludovica Hesekiel (1847 - 1889), Ludovica Karoline Albertine Emanuele Hesekiel, deutsche Schriftstellerin

Quelle: Hesekiel, Eine brandenburgische Hofjungfer. Historischer Roman aus Joachim Nestor's Tagen, 3 Bde., 1868

Viele Leute tun sich schwer, das zu entbehren,
was sie gar nicht brauchen.

© Fred Ammon (*1930), Aphoristiker

Quelle: Ammon, Kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken, Books on Demand 2008