157 Zitate und 23 Gedichte über Verzweiflung.

An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.

Unbekannt

Wird oft fälschlich Goethe unterschoben. Eventuell zitiert Goethe hier den Kurienkardinal Ignazio Gaetano Boncompagni-Ludovis, den er auf seiner Italienischen Reise getroffen hatte. Quelle unbelegt.

Das Hoffnungslose kündet schnell sich an!

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Die natürliche Tochter, 1803. Originaltext. 4. Akt, 2. Szene, Eugenie zum Gerichtsrat

Die Verzweiflung ist der kleinste unserer Irrtümer.

Comte de Lautréamont (1846 - 1870), eigentlich Isidore Lucien Ducasse, französischer Dichter, Einzelheiten über Lautréamonts Leben sind weitgehend ungeklärt

Der einzige Trost ist Verzweiflung!

Johann Nepomuk Nestroy (1801 - 1862), österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Bühnenautor

Verzweiflung befällt zwangsläufig die, deren Seele aus dem Gleichgewicht ist.

Marc Aurel (121 - 180), römischer Kaiser und Philosoph, hieß bei Geburt Marcus Annius Catilius Severus; später Marcus Annius Verus; nach Adoption durch Kaiser Hadrianus: Marcus Aelius Aurelius Verus und nach Adoption durch Kaiser Antoninus Pius und als Kaiser: Marcus Aurelius Antoninus Augustus

In der endlichen Verzweiflung schließe ich mich ein mit dem Endlichen; in der absoluten Verzweiflung schließe ich mich auch für das Unendliche.

Søren Aabye Kierkegaard (1813 - 1855), dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller

Quelle: Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment. Erstdruck: Kopenhagen 1843 unter dem Pseudonym Victor Eremita; erste deutsche Übersetzung durch Alexander Michelsen und Otto Gleiß, Leipzig 1885. Originaltext der Übersetzung