158 Zitate und 23 Gedichte über Verzweiflung.

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Verzweiflung ist ebenso grundlos wie Ehrgeiz.

Lu Hsün Shujen (1881 - 1936), auch Chou, Lu Ssün, Zhou Shuren, chinesischer Schriftsteller größter chinesischer Schriftsteller der Neuzeit, Professor, Essayist und Erzähler

Wie könnte das Geschöpf an der Welt verzweifeln, wenn Gott selbst an ihr nicht verzweifelt?

© Pius XII. (1876 - 1958), bürgerlicher Name: Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli, Papst von 1939 bis 1958

Am meisten ist die Kühnheit der Verzweifelten zu fürchten, so wie die Bisse der sterbenden Raubtiere die heftigsten sind.

Hugo Grotius (1583 - 1645), eigentlich Huigh de Groot, niederländischer Rechtsgelehrter und Staatsmann, gilt als »Vater des Völkerrechts«, weil er, ausgehend vom naturrechtlichen Ansatz, die Grundgedanken des klassischen Völkerrechts entwickelte, die bis zum Ersten Weltkrieg uneingeschränkt galten

Es gibt ein Verstummen, ein Vergessen alles Daseins, wo uns ist, als hätten wir alles verloren, eine Nacht unsrer Seele, wo kein Schimmer eines Sterns, wo nicht einmal ein faules Holz uns leuchtet.

Friedrich Hölderlin (1770 - 1843), Johann Christian Friedrich Hölderlin, deutscher evangelischer Theologe, Dramatiker und Lyriker (begann ab 1841 seine Gedichte mit ›Scardanelli‹ zu unterzeichnen)

Manch einer ist in seiner Erbitterung härter denn ein Stein, sein Herz aber ist voll von gärenden Träumen.

Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 - 1881), auch Fëdor Mihajlovič Dostoevskij; gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller

Quelle: Dostojewski, Der Jüngling (auch: Ein grüner Junge), 1876