158 Zitate und 23 Gedichte über Verzweiflung.

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Wer den Kopf hängen lässt,
büßt jegliche Weitsicht ein.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Bemerkenswert. Neue Aphorismen, Asaro-Verlag 2006

Tollkühnheit ist ein Mut, der um die Folgen nicht weiß.
Wieviel Tollkühnheit gehört dann zur Mutlosigkeit!

© André Brie (*1950), Dr. rer. pol., deutscher Diplom-Politikwissenschaftler, von 1999 bis 2009 Europaabgeordneter der Linkspartei, Präsident der Chile-Delegation des Europäischen Parlaments, von 2011 bis 2016 Abgeordneter im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, Aphoristiker

Leicht ist mit dem Leben fertig,
wer mit dem Leben nicht fertig wird.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Die Verzweiflung ist der kleinste unserer Irrtümer.

Comte de Lautréamont (1846 - 1870), eigentlich Isidore Lucien Ducasse, französischer Dichter, Einzelheiten über Lautréamonts Leben sind weitgehend ungeklärt

Jedem Wesen ward
Ein Notgewehr in der Verzweiflungsangst

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 1. Akt, 4. Szene, Melchthal

In den dunklen Stunden möchte ich nicht mein Gegner sein.

© Michael Marie Jung (*1940), Professor, deutscher Hochschullehrer, Führungskräftetrainer, Coach und Wortspieler

Quelle: Jung, Ausgesprochen scharfe Konturen. 1500 neue Aphorismen & Sprüche, Books on Demand 2006