20 Zitate und 2 Gedichte über Vollendung.

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Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung.

Thomas von Aquin (1224 - 1274), eigentlich Thomas Aquinas, italienischer Philosoph und Dominikanerpater

Die Vollendung setzt sich aus Kleinigkeiten zusammen.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Quelle: Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Schriftstellerei und Stil

Zum Vollenden muß man ein Herz aus Stahl haben.

Eugène Delacroix (1798 - 1863), Ferdinand Victor Eugène Delacroix, französischer Maler der Romantik und Grafiker

Quelle: Schmidt (Hg.), Künstlerworte, ges. v. Karl Eugen Schmidt, Verlag E. A. Seemann, Leipzig 1906

Können wir uns je vollenden?
Wenn wir uns nur gern verschwenden!

Richard Dehmel (1863 - 1920), Richard Fedor Leopold Dehmel, dt. Dichter, Lyriker, Dramatiker und Kinderbuchautor

Wären wir absolut indifferent und interesselos, hätten wir den seligen Zustand der Vollendung schon jetzt.

© Josef Bordat (*1972), Dipl.-Ing. Dr.phil., Publizist und Autor

Quelle: Bordat, Aphorismen, Gedanken, Kurzgedichte (1990-2007), 2010

Wer die Vollendung sucht, verzichte hier aufs Leben.

Theodor Körner (1791 - 1813), Carl Theodor Körner, deutscher Freiheitsdichter, Burgtheaterdichter in Wien und Verfasser patriotischer Lieder

Quelle: Körner, Der grüne Domino. Lustspiel, 1811

Im Wachstum des Lebens hat jede Stufe ihre Vollendung:
Die Blüte sowohl als die Frucht.

Rabindranath Tagore (1861 - 1941), in Bengali: Ravindranath Thakur, indischer Dichter und Philosoph, Nobelpreisträger für Literatur 1913

Das Unvollendete ist nichts.

Henri-Frédéric Amiel (1821 - 1881), französisch-schweizerischer Philosoph, Essayist und Lyriker

Quelle: Amiel, H.-F., Fragments d'un journal intime, Verlag Georg, Genève 1908. Übers. anonym