16 Zitate über Vornehmheit.

Vornehmheit besteht nicht nur darin, sich von dem Gemeinen fernzuhalten oder es zu ignorieren; sie besteht vor allem auch darin, das Gemeine zu bekämpfen: wer nicht durch den Schmutz waten kann, wird nie eine Schlacht gewinnen.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Quelle: Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 1890 (90. Auflage 1936). Scheidung der Geister. 4. Fäulnis und akademische Jugend

Vornehmheit gibt sich keiner selbst.

August Pauly (1850 - 1914), deutscher Naturwissenschaftler, Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Pauly, Aphorismen, 1905

Höchste Vornehmheit heißt Echtheit.

Erich Marcks (1861 - 1938), deutscher Historiker, schrieb formvollendete psychologische Biografien und Essays

Quelle: Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Es war die wahre Vornehmheit, die von ihr entwickelt wurde. Diese liegt ja auch allein in einem guten Herzen.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

Quelle: Gutzkow, Die neuen Serapionsbrüder, 3 Bde., 1877

"Damen auf der Weide"
tönt galanter als "Kühe".

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Die großen Herren sind nicht immer die vornehmen.

Otto Gildemeister (1823 - 1902), deutscher Journalist, Schriftsteller, Übersetzer und Politiker