16 Zitate über Vornehmheit.

Vornehmheit gibt sich keiner selbst.

August Pauly (1850 - 1914), deutscher Naturwissenschaftler, Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Pauly, Aphorismen, 1905

Wer von innern Kräften angeregt, sich ein solches Werk vorsetzen will, der rüste sich zu dem frommen Unternehmen wie zu einer weiten Pilgerfahrt aus. Er opfere Zeit und scheue keine Anstrengung, er fürchte keine zeitliche Gewalt und Größe, er erhebe sich über eigene Eitelkeit und falsche Scham, um nach dem Ausdruck des französischen Codex die Wahrheit zu sagen, nichts als die Wahrheit, die ganze Wahrheit.

Carl von Clausewitz (1780 - 1831), Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz, preußischer General, Militärtheoretiker und Schriftsteller

Quelle: Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, Berlin 1832-1834. 2. Buch: Über die Theorie des Krieges, 6. Kapitel: Über Beispiele

Höchste Vornehmheit heißt Echtheit.

Erich Marcks (1861 - 1938), deutscher Historiker, schrieb formvollendete psychologische Biografien und Essays

Quelle: Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Die wahre Vornehmheit liegt allein in einem guten Herzen.

Karl Gutzkow (1811 - 1878), Karl Ferdinand Gutzkow, deutscher Schriftsteller und Journalist, Pseudonym: El Bulwer

"Damen auf der Weide"
tönt galanter als "Kühe".

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Die großen Herren sind nicht immer die vornehmen.

Otto Gildemeister (1823 - 1902), deutscher Journalist, Schriftsteller, Übersetzer und Politiker