213 Zitate und 6 Gedichte über Wahl, Wählen.

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[Das Volk] will seine praktischen Interessen wahrgenommen sehen, die Streitigkeiten der Fraktionen halten es davon ab und sind ihm langweilig und das werden sie finden bei dem Ausgang der Wahlen, und wenn nicht bei diesen, dann bei den folgenden.

Otto von Bismarck (1815 - 1898), Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen, ab 1865 Graf von Bismarck-Schönhausen, ab 1871 Fürst von Bismarck, ab 1890 auch Herzog zu Lauenburg, preußisch-deutscher Staatsmann und 1. Reichskanzler

Quelle: Bismarck, Reden. Im deutschen Reichstag, 5. Mai 1881

Des Volkes Stimme, wahrlich groß ist ihr Gewicht!

Aischylos (um 525 - 456 v. Chr.), latinisiert auch Aeschylus, griechischer Tragödiendichter

Quelle: Aischylos, Agamemnon (Erster Teil der Orestie), 458 v. Chr

Soll man zur Wahl die Stimme geben?
Es wäre besser, sie zu erheben.

© Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Bellermann, Schmetterlinge im Kopf. Gedanken in Reim und Prosa, Engelsdorfer Verlag 2006

Der Stimmzettel ist stärker als die Kugel.

Abraham Lincoln (1809 - 1865 (ermordet)), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

Meine schönste Erinnerung an die Mehrheit: der Abschied.

© Billy (1932 - 2019), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker

Quelle: Billy, Wir Kleindenker – Ein Plädoyer für die Einfalt und Vielfalt des Denkens, Books on Demand 2006