833 Zitate und 28 Gedichte über Weisheit.

Seite: 3

Es gibt keine Meilensteine der Lebensweisheit; so kann ein Zwanzigjähriger klüger sein als ein Sechzigjähriger.

Wilhelm Schlichting (19./20. Jhdt., publizierte um 1930), Schriftsteller und Verleger (Verlag Wilhelm Schlichting in Stuttgart-Gablenberg)

Quelle: Schlichting, Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

In unseren Tagen ist Nebelhaftigkeit die Mutter der Weisheit. Aber so kann es nicht länger bleiben, wo man zu lesen und zu denken versteht.

John Henry Newman (1801 - 1890), John Henry Kardinal Newman CO, englischer Theologe, anglikanischer Pfarrer, später katholischer Kardinal, bedeutender Publizist

Es ist nützlicher einige Weisheitsregeln, welche dir immer dienlich sein können, zu kennen, als viele Dinge zu lernen, welche dir nichts nützen.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Zieht Gott sich von der Welt zurück, so zieht der Weise sich in Gott zurück.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Quelle: Joubert, Gedanken und Maximen, in: Die französischen Moralisten: Neue Folge. Galiani, Fürst von Ligne, Joubert, Dieterich Verlag 1940. Über Gott und die Schöpfung

Unser Stein der Weisen ist noch aus der Steinzeit.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Ruhe des Gemüts ist die Tochter der Weisheit; aber wo diese finden,
wenn die Mutter noch nicht gefunden ist?

Karl Julius Weber (1767 - 1832), deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller

Quelle: Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-1840. Die Leidenschaften