66 Zitate und 2 Gedichte über Weltanschauung.

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Erst aus großer Weltanschauung fließt große Kunstanschauung.

Friedrich Lienhard (1865 - 1929), deutscher Schriftsteller, von 1920-1928 Herausgeber der Zeitschrift »Der Türmer«; Vorkämpfer der Heimatkunst; schrieb Dramen, Essays, Gedichte, Aphorismen und Romane

Quelle: Bülow (Hg.), Friedrich Lienhard. Der Mensch und das Werk. Mit vielen ungedruckten und seltenen Proben seiner Dichtung, 1923

Seine Weltanschauung beschränkte sich auf die Geldanschauung.

© Erhard Schümmelfeder (*1954), deutscher Erzieher und Schriftsteller

Quelle: Schümmelfeder, Denkzettel eines Zweiflers. Unzensierte Gedanken, 2013

Eine rechnerische, eine grüblerische Weltanschauung und Geiststätigkeit nimmt die Ruhe und den Schlaf.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Quelle: Langbehn, Der Geist des Ganzen, von B. M. Nissen aus dem Nachlass herausgegeben 1930

Mancher hätte eine andere Weltanschauung, wenn er die Welt angeschaut hätte.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Sirius, Tausend & Ein Gedanken, 1899. Originaltext

Die Welt malt sich in jedem Kopf anders – daher das Kaleidoskop von Weltanschauungen.

Peter Sirius (1858 - 1913), eigentlich Otto Kimmig, deutscher Gymnasialprofessor, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Sirius, Tausend & Ein Gedanken, 1899. Originaltext