126 Zitate und 2 Gedichte über Wert.

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.

Molière (1622 - 1673), eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, französischer Komödiendichter und Schauspieler

Den Wert eines Menschen erkennt man erst, wenn es zu spät ist.

© Katharina Eisenlöffel (1932 - 2019), österreichische Aphoristikerin

Quelle: Eisenlöffel, Lebensweisheiten, Trotznauer Buch- und Musikverlag 1997

Uns nicht überschätzen, heißt uns beleidigen.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Das Höchste ist das Verständlichste, das Nächste, das Unentbehrlichste.

Novalis (1772 - 1801), eigentlich Georg Philipp Friedrich Leopold Freiherr von Hardenberg, deutscher Lyriker

Quelle: Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Bruchstücke philosophischer Enzyklopädistik

Für eine Reform des deutschen Gesellschaftslebens gibt es nur eine einzige Vorbedingung; es ist die folgende: daß man den gesellschaftlichen Wert eines Menschen nicht nach dem Gelde abschätzt, das er besitzt.

Julius Langbehn (1851 - 1907), genannt der Rembrandtdeutsche, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker

Quelle: Langbehn, Rembrandt als Erzieher, 1890 (90. Auflage 1936). Von edlen Seelenkräften. 8. Ehre und Sitte

Jeder Mensch gilt in der Welt nur so viel, als er sich selbst gelten macht.

Adolph Knigge (1752 - 1796), Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge, deutscher Jurist, Beamter, Satiriker und Aufklärer