260 Zitate und 5 Gedichte über Wille.

O Welt, vor deinem häßlichen Schlund
Wird guter Wille selbst zunichte.
Scheint das Licht auf einen schwarzen Grund,
So sieht man nichts mehr von dem Lichte.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W. v., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien, Kap. 5

Den Menschen macht sein Wille groß und klein.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Wallenstein (Trilogie), entst. 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 8. Auftritt, Buttler

Viel besser als ein guter Wille
wirkt manchmal eine gute Pille.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Wer den Kern aus einer Nuß essen will,
soll die Nuß zerbrechen.

Erasmus von Rotterdam (1469 - 1536), holländischer Theologe, Philologe und Humanist, nannte sich Desiderius Erasmus, eigentlich Gerhard Gerhards

Quelle: Erasmus von Rotterdam, Adagia, 1510-1535. 2, 2, 9, 35

Ihr Kinder, glaubt, ohnmächtig bleibt der Wille.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, J. W. v., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sonette, Aus >Die Zweifelnden<

Bedenke, was du bist: Vor allem ein Mensch, das bedeutet ein Wesen, das keine wesentlichere Aufgabe hat als seinen freien Willen.

Epiktet (um 50 - 138 n. Chr.), griechisch: Epiktetos, griechischer Stoiker und Philosoph, Sklave, nach Neros Tod freigelassen; gründete in Nikopolis eine Philosophenschule der Stoa, seine Lehre war von großem Einfluss auf das frühe Christentum

Wenn der Wille auf das Gute gerichtet ist, gibt es nichts Böses.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph

Dem einfachen Menschen kann man seinen Willen nicht rauben.

Konfuzius (551 - 479 v. Chr.), latinisierter Name für Kongfuzi, K'ung-fu-tzu, »Meister Kong«, eigentlich Kong Qiu, K'ung Ch'iu, chinesischer Philosoph