272 Zitate und 6 Gedichte über Wille.

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Es soll gleich einem Eichbaum stark
Der Mann mit Stürmen ringen;
Es soll ihn trotzig Bein und Mark
Der Willenskraft durchdringen.

Clemens August Droste zu Vischering (1773 - 1845), Clemens August Freiherr Droste zu Vischering, auch Clemens August zu Droste-Vischering genannt, von 1835 bis 1845 als Clemens August II. Droste zu Vischering Erzbischof von Köln

Ich opfere mein Wollen
Und Wünschen demutsvoll
Dem gottgewollten Sollen
Und will nun, was ich soll.

Ich schenke meinen Willen
dem Herrn und halte still -
Was immer ich auch möchte,
Ich will, wie Gott es will!

Hermann Fischer S.V.P. (1867 - 1945), deutscher Theologe, Mitglied der Steyler Missionsgesellschaft, Schriftleiter und Schriftsteller

Quelle: Fischer, Ich will! Ein Buch über Selbsterziehung des Willens und Veredelung des Herzens, 1920

Wo ein Wille ist, ist er im Weg.
Wo ein Unwille ist, ein Umweg.

© Claudia von Schill-Heine (*1957), deutsche Philosophin, Dozentin, Übersetzerin, Literaturkritikerin, Dichterin, Essayistin, schreibt auch Prosa, philosophische Abhandlungen, Romane und Märchen

Persönliche Widmung im Exlibris ihres Werkes »Deutschland – ein Eisalptraum – höflich behandelte gedankenblitze –«, Desire & Gegenralismus Verlag für Gegenrealismus Holderyon 1981

Nichts wächst Erfreulicheres auf Erden als ein starker hoher Wille.

Friedrich Nietzsche (1844 - 1900), Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Winter 1884 – 1885

Wollt! Menschenwille ist des Menschen Schicksal.

Ernst von Wildenbruch (1845 - 1909), deutscher vaterländischer Dramatiker, Erzähler und Novellist, Enkel Louis Ferdinands von Preußen

Quelle: Wildenbruch, Die Karolinger, 1881

Der Wille des Menschen ist ein erhabener Begriff, auch dann, wenn man auf seinen moralischen Gebrauch nicht achtet. Schon der bloße Wille erhebt den Menschen über die Tierheit; der moralische erhebt ihn zur Gottheit.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich Schiller, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, F., Theoretische Schriften. Über Anmut und Würde, 1793. Würde

Von deinem Bett bis zu den Grenzen der Welt sind nur zwei Schritte: Wille und Glaube.

Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Philosoph und Romanautor

Quelle: Balzac, Louis Lambert, 1832. Aufzeichnungen des Frl. v. Villenoix