37 Zitate und 2 Gedichte über Wirkung.

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Jede Wirkung, die man übt, erweckt einem neue Gegner.

Oscar Wilde (1854 - 1900), eigentlich Oscar Fingal O'Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Quelle: Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, Wiener Verlag, um 1910

Glaubst du, es gäb' ein Sandkorn in der Welt,
das nicht gebunden an die ew'ge Kette
von Wirksamkeit, von Einfluß und Erfolg?

Franz Grillparzer (1791 - 1872), Wiener Hofkonzipist und Burgtheaterdichter

Quelle: Grillparzer, Ein Bruderzwist in Habsburg, 1873. I. Akt, Rudolf

In der Tat, schon während seiner Lebzeiten wächst jeder Mensch mit
seinen Wirkungen in andere hinein durch Wort, Beispiel, Schrift und Tat.

Gustav Theodor Fechner (1801 - 1887), deutscher Naturforscher und Psychologe, lehrte Physik, Naturphilosophie und Anthropologie in Leipzig, gilt als Begründer der Psychophysik und der experimentellen Psychologie (Weber-Fechner-Gesetz) und erarbeitete eine psychologische Ästhetik; die Welt betrachtete er als beseelt

Quelle: Fechner, Das Büchlein vom Leben nach dem Tode, 1836

Die Freude zu gefallen ist weit geringer, als der Schmerz zu mißfallen.

Paul Rée (1849 - 1901), deutscher Mediziner und Schriftsteller, Freund von Friedrich Nietzsche und Lou Andreas-Salomé

Quelle: Rée, Psychologische Beobachtungen, 1875

Wie oft sehen wir die größesten Würkungen durch die armseligsten Ursachen hervorgebracht?

Christoph Martin Wieland (1733 - 1813), deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber, zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern der Aufklärung

Quelle: Wieland, Geschichte des Agathon, 2 Bde., 1766-67; umgearbeitet 1773 und 1794. Band 1. Originaltext