32 Zitate und 2 Gedichte über Wohnen.

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Wir bauen die Ruinen der Zukunft.

© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner

Quelle: Ludin, Wo sind die Freundbilder?, Verlag P. Rothenhäusler, 1994

Ich habe mehr als ein reizendes Häuschen gesehen, von zauberischem Grün umgeben mit dem Blick auf den See und die Berge, bei dem ich dachte: könnt ich da mit Paolo wohnen...

Malwida von Meysenbug (1816 - 1903), geboren als Malwida Rivalier, deutsche Schriftstellerin, wegen ihrer demokratischen Gesinnung 1852 aus Berlin ausgewiesen; befreundet mit Richard Wagner, Friedrich Nietzsche, Giuseppe Garibaldi und Romain Rolland

Magst du in die entlegensten Länder verschlagen werden, in welchen Winkel des Barbarenlandes du auch versetzt werden mögest, wirtlich wird dir der Wohnsitz werden, mag er sein, welcher er will. Es kommt mehr darauf an, wie du kommst, als wohin du kommst, und daher sollen wir unser Herz an keinen Ort hängen.

Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. - 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 - 68)

Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 28. Brief. Übersetzt von Albert Forbiger (1866)

Wie Menschen denken und Leben, so bauen und wohnen sie.

Johann Gottfried von Herder (1744 - 1803), deutscher Kulturphilosoph, Theologe, Ästhetiker, Dichter und Übersetzer