169 Zitate und 6 Gedichte über Wollen.

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Wer nicht sagt, was er will, bekommt selten das,
was er möchte.

Robert Musil (1880 - 1942), seit 1918 auch Robert Edler von Musil, österreichischer Novellist, Dramatiker und Aphoristiker

Mit dem Herzen zu kämpfen ist hart. Denn jeden seiner Wünsche erkauft man um seine Seele.

Heraklit von Ephesos (etwa 540 - 480 v. Chr.), auch Herakleitos, griechischer Philosoph, »Der weinende Philosoph« genannt

Quelle: Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hrsg. von Hermann Diels und Walther Kranz, Weidmannsche Buchhandlung 1903. 85.

Die wenigsten Menschen versteh'n die Kunst aller Künste – wollen zu können.

Johann Kaspar Lavater (1741 - 1801), Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller

Quelle: Lavater, Taschenbüchlein für liebe Reisende, oder Andenken, 1790

Man sagt nicht, was man tun will, man tut!

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803), deutscher Dichter der Aufklärung

Quelle: Klopstock, Hermanns Schlacht. Ein Bardiet für die Schaubühne, 1769. Siegmar

Wollen trägt Krawatte.

© Michael Richter (*1952), Dr. phil., deutscher Zeithistoriker und Aphoristiker

Quelle: Richter, Wortschatz, Mitteldeutscher Verlag 2007

Wenn man will, ist man immer zu etwas gut.

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827), Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Quelle: Pestalozzi, Lienhard und Gertrud, 1781-1787

Zu heftig oder zu schwach begehren und verabscheuen,
das entfernt uns von unserem Glücke.

Christian Fürchtegott Gellert (1715 - 1769), deutscher Erzähler, Fabel- und Liederdichter

Quelle: Schlegeln/Heyern (Hg.), C. F. Gellert's Moralische Vorlesungen. Erster Band, nach des Verfassers Tod herausgegeben von Johann Adolf Schlegeln und Gottlieb Hegerecht Heyern. M. G. Weidmann's Erben und Reich, Leipzig 1770