169 Zitate und 6 Gedichte über Wollen.

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In Wahrheit heißt etwas wollen ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller

Quelle: Nietzsche, Nachgelassene Fragmente. Frühjahr 1880

Wolle nur was du sollst, so kannst du was du willst.

Friedrich Rückert (1788 - 1866), alias Freimund Raimar, deutscher Dichter, Lyriker und Übersetzer arabischer, hebräischer, indischer und chinesischer Dichtung

Wer begehrt, aber nicht handelt, brütet die Pest aus.

William Blake (1757 - 1827), englischer Dichter, Mystiker und Maler

Quelle: Blake, Die Hochzeit von Himmel und Hölle (The Marriage of Heaven and Hell), 1790-93

Der Mensch kann unendlich viel, wann er die Faulheit abgeschüttelt hat, und sich vertraut, daß es ihm gelingen muß, was er ernstlich will.

Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860), deutscher Professor für Theologie und Verleger, wegen seiner antinapoleonischen Flugschrift "Geist der Zeit" 1806-1809 im Asyl in Stockholm

Quelle: Arndt, Grundlinien einer teutschen Kriegsordnung, 1813. Originaltext

Daß du nicht kannst, sei dir vergeben,
doch nimmermehr, daß du nicht willst.

Henrik Ibsen (1828 - 1906), norwegischer Dramatiker

Quelle: Ibsen, Brand. Ein dramatisches Gedicht, 1865, übers. v. L. Passarge, Philip Reclam jun., Leipzig, o. J. [1920er Jahre]. Originaltext der Übersetzung

Wollen heißt Mut haben und sich einer Schwierigkeit aussetzen; sich derart vorwagen heißt das Glück versuchen, also spielen.

Henri Stendhal (1783 - 1842), eigentlich Marie Henri Beyle, franz. Schriftsteller, Militär und Politiker; früher Vertreter des literarischen Realismus