894 Zitate und 57 Gedichte über Wort, Wortspiel.

Ein ausgesprochnes Wort fordert sich selbst wieder.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus dem Nachlass. Über Literatur und Leben

Mich hält kein Band, mich fesselt keine Schranke,
frei schwing ich mich durch alle Räume fort.
Mein unermeßlich Reich ist der Gedanke,
und mein geflügelt Werkzeug ist das Wort.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung im Hoftheater zu Weimar am 12. November 1804. Poesie

Entwischte Worte sind beleidigte Vertraute.

Friedrich von Schiller (1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, ab 1802 von Schiller, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

Quelle: Schiller, Don Carlos (ursprünglich Dom Karlos), Infant von Spanien, 1782-1787; Erstdruck des ganzen Dramas 1787. 2. Akt, 10. Auftritt, Domingo

Wo Worte selten sind, haben sie Gewicht.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), um 1593, Erstdruck 1597, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1776. Hier übers. von August Wilhelm Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1810. Gaunt

Worte, Worte, nichts als Worte.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), um 1601, Erstdruck 1610, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1777. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Worte zahlen keine Schulden.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Troilus und Cressida (Troilus and Cressida), um 1601, Erstdruck 1610, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1777. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Doch Wort bleibt Wort – noch hab' ich nie gelesen,
Daß durch das Ohr ein krankes Herz genesen.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Othello, 1604, Erstdruck 1622, erste deutsche Übers. von Christoph Martin Wieland 1766. Hier übers. von Wolf Graf Baudissin, Georg Andreas Reimer, Berlin 1832

Ein redlich Wort macht Eindruck, schlicht gesagt.

William Shakespeare (1564 - 1616), englischer Dichter, Dramatiker, Schauspieler und Theaterleiter

Quelle: Shakespeare, Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), um 1593, Erstdruck 1597, erste deutsche Übers. von Johann Joachim Eschenburg 1776. Hier übers. von August Wilhelm Schlegel, Johann Friedrich Unger, Berlin 1810

Ein böses Wort läuft bis ans Ende der Welt.

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

Quelle: Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche