19 Zitate und 2 Gedichte über Zölibat.

Seite: 2

Die Unannehmlichkeiten der Ehe nützen dem, der sie auf sich nimmt, aber die Schwierigkeiten des Zölibats nützen niemandem.

Denis Diderot (1713 - 1784), französischer Philosoph der Aufklärung, Schriftsteller, Enzyklopädist, Literatur- und Kunsttheoretiker

Quelle: Diderot/d’Alembert, Enzyklopädie oder ein durchdachtes Wörterbuch der Wissenschaften, Künste und Handwerke (Encyclopédie ou Dictionnaire raisonné des sciences, des arts et des métiers), 1751-1780. Zölibat

Zölibat: Entschluß zum evolutionären Ausstieg

© Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger (*1939), Prof. Dr., deutscher Chemiker, Mitglied der Enquête-Kommission für Gentechnik des Deutschen Bundestages, wurde für sein Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

Quelle: Quadbeck-Seeger, Im Labyrinth der Gedanken: Aphorismen und Definitionen, BoD 2006

Priester müssen wohl bald
unter Artenschutz gestellt werden.

© Anke Maggauer-Kirsche (*1948), deutsche Lyrikerin, Aphoristikerin und ehemalige Betagtenbetreuerin in der Schweiz

Quelle: Maggauer-Kirsche, Ganz schön rot geworden. Aphorismen, Brunner Verlag, Kriens 1998

Zölibat, poröser Kondom.

© Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller

Im Tierreich kennen wir kein selbst gewähltes Zölibat. Kein Tier ist so blöd…

© Stefan Wittlin (*1961), Schweizer "Medicus-Canis", Kynologe-Hundetherapeut, Tierpsychologe, Buchautor und Kolumnist

Den Zölibatären entgeht vieles,
aber sie entgehen auch vielem.

© Fritz P. Rinnhofer (*1939), Marketing- und Verkaufsmanager und Publizist

Quelle: Rinnhofer (Hg.), Weiß-Grüner Zitatenschatz. Von Peter Rosegger bis Fritz P. Rinnhofer, Graz, 2002

Zölibat und Selbstmord stehen auf ähnlicher Erkenntnisstufe,
Selbstmord und Märtyrertod keineswegs, vielleicht Ehe und Märtyrertod.

Franz Kafka (1883 - 1924), deutschsprachiger Schriftsteller, in Prag geboren als Sohn einer bürgerlichen jüdischen Kaufmannsfamilie

Quelle: Kafka, Oktavhefte. Drittes Heft, 1916