38 Zitate und 1 Gedicht über Zeitvertreib.

Seite: 4

Während die Menschen die Zeit vergeuden, beklagen sie sich stets über die Kürze des Lebens.

Mariano José Pereira da Fonseca (1773 - 1848), veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Marquês de Maricá, brasil. Schriftsteller, Philosoph und Politiker

Quelle: Fonseca, Maximen, Gedanken und Betrachtungen, in: Das Ausland. Ein Tageblatt, Kunde des geistigen und sittlichen Lebens der Völker: Brasilianische Literatur, Nr. 215 vom 3. August 1839

Erst vertreiben wir die Zeit und wundern uns dann, daß sie flüchtig ist.

© Anselm Vogt (*1950), deutscher Gymnasiallehrer, Essayist, Kabarettist, Jazzmusiker und Aphoristiker

Quelle: Potthof/Vogt/Klüting, Leitkultur? Kultur light! Aphoristisches Wörterbuch zur Kulturkritik, Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer 2007

Der Zeitvertreib befriedigt die Bedürfnisse,
indem er sie vertreibt.

© Hans Ulrich Bänziger (*1938), Schweizer Psychologe und Schriftsteller

Quelle: Bänziger, Überhaupt und kopfunter. Aphorismen und Gedanken, 2009

Auf bessere Zeiten sollte man nur dann warten, wenn man gerade nichts Besseres zu tun hat.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Ausgedrückte Eindrücke, Books on Demand 2014

Das Wort Zeitvertreib sollte der Name einer Arznei, irgend eines Opiats, eines Schlafmachenden Mittels sein, durch das uns auf dem Krankenbette die Zeit unmerklich verstreicht; aber nicht der Name eines Vergnügens.

Gotthold Ephraim Lessing (1729 - 1781), deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung

Quelle: Lessing, G. E., Ästhetische Schriften. Selbstbetrachtungen und Einfälle, entstanden zwischen 1770 und 1781, Erstdruck in: Nebenstunden, Breslau 1799. Originaltext