10 Zitate über Zusammenhang, Kontext.

Ein Phänomen, ein Versuch kann nichts beweisen; es ist das Glied einer großen Kette, das erst im Zusammenhange gilt.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), gilt als einer der bedeutendsten Repräsentanten deutschsprachiger Dichtung

Quelle: Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1907. Aus Kunst und Altertum, 3. Bandes 1. Heft, 1821

Alles, was entsteht, tut dies im Kontext
zahlloser Ursachen und Bedingungen.

© Dalai Lama (*1935), (Das Lächeln des Himmels), eigentlich Tenzin Gyatso, 14. geistiges und politisches Oberhaupt der Tibeter, wurde 1989 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis Seiner Heiligkeit

Zusammenhänge nehmen dem Erlebnis die persönliche Giftigkeit oder Süße!

Robert Musil (1880 - 1942), Robert Edler von Musil, österreichischer Novellist, Dramatiker und Aphoristiker

Quelle: Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, 1921-1942; gilt als einer der wichtigsten Romane des 20. Jhs. Der erste Band von drei geplanten erschien 1930, der erste Teil des zweiten 1932. Musil arbeitete bis zu seinem Lebensende 1942 an dem Roman

Große Zusammenhänge lassen sich am einfachsten in kleinen Schritten erklären, verstehen, begreifen.

© Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker

Quelle: Ferstl, Bemerkenswert, Neue Aphorismen, Asaro Verlag

Die Wahrheit liegt in den Formen und Verhältnissen – alles andere ist Meinung darüber.

© Savas Simsek (*1975), Diplom-Kaufmann, Philosoph und Aphoristiker

Quelle: Simsek, sententias. Sentenzen und Aphorismen, 2016

Alles hängt so eng zusammen. Manchmal kommt es mir vor, als ob, ein kleines Stück aus den Alltagsereignissen herausgelöst, auch die ereignisschwersten Dinge anders gekommen wären.

Lou Andreas-Salomé (1861 - 1937), deutsche Schriftstellerin, Freundin Friedrich Nietzsches und Rainer Maria Rilkes; schrieb Romane und Erzählungen

Quelle: Andreas-Salomé, Menschenkinder, 1899