Neuzugänge der letzten 30 Tage.

Wer in einer Gesellschaft ein Bonmot erklärt, hat seine Feinheit nicht verstanden.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Die Dinge wissen, bedeutet viel. Die Dinge fühlen, bedeutet alles, was diese Erde uns bieten kann.

Friedrich Kayssler (1874 - 1945), Friedrich Martin Adalbert Kayssler, auch Friedrich Kayßler, deutscher Schauspieler, Schriftsteller und Komponist

Quelle: Kayssler, Besinnungen, 1921

Auch das traurige Gesicht ist nicht ein Beweis der Trauer; zeige deine Seele.

Wilhelm Weber-Brauns (1883 - nach 1922), deutscher Zahntechniker und Schriftsteller

Quelle: Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Ein trauriger Triumph: edle und aufrichtige Naturen zu täuschen! es ist so leicht.

Helene Gräfin von Waldersee (1850 - 1917), geb. von Wilamowitz-Möllendorff

Quelle: Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Es gibt Leute, die, um tugendhaft zu sein, erst Gelegenheit brauchen.

Jean Paul (1763 - 1825), eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge

Quelle: Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Das ist das Schöne an den Soziologen: sie sind soziologisch erklärbar.

© Nikolaus Cybinski (*1936), deutscher Lehrer und Aphoristiker

Quelle: Cybinski, In diesem Lande ist das Leben lustig! Wohin du schaust: Lachende Dritte, Verlag Waldemar Lutz 1982

Wir müssen die Welt mit den Menschen gestalten, die da sind – und genau das ist das Problem.

© Stefan Rogal (*1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist

Quelle: Rogal, Was bleibt, sind tausend Bilder, epubli 2021 / neobooks 2021

Die Theologie macht Atheisten, die Astronomie bekehrt sie.

Emanuel Wertheimer (1846 - 1916), deutsch-österreichischer Philosoph und Aphoristiker ungarischer Herkunft

Quelle: Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)