Neuzugänge der letzten 30 Tage.

Der nur richtet schnell, der wenig vom Leben weiß.

Therese Keiter (1859 - 1925), geb. Kellner, Pseudonym: M. Herbert, deutsche Schriftstellerin

Quelle: Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Wir leben nicht um der Erfüllungen, sondern um der Geheimnisse willen.

Guido Peters (1866 - 1937), österreichischer Komponist und Pianist

Quelle: Peters, Aphorismen, 1931

Nicht jeder, der ein lesenswertes Buch schreibt, kann einen lesenswerten Satz schreiben.

Paul Nikolaus Cossmann (1869 - 1942), deutscher politischer Schriftsteller und Redakteur

Quelle: Cossmann, Aphorismen, 1898 (2. Auflage 1902). Literatur

So wie die Liebe kommt, kann sie auch wieder gehen.

Wilhelm Weber-Brauns (1883 - nach 1922), deutscher Zahntechniker und Schriftsteller

Quelle: Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Die Frage ist nicht, was mir die Leute, sondern was ich den Leuten bedeute.

Mary Hutton Bowman-Hart (um 1837 - nach dem 27.07.1901), Schwester des Komponisten John Farmer und selbst eine bekannte Musiklehrerin

Quelle: Bowman-Hart, Thoughts and Aphorisms, 1899. Übers. Aphorismen.de

Es gibt Menschen, die sich heißlaufen können wie Räder. Aber man kann nicht zu ihnen hingehen und sagen: wärme mich.

Friedrich Kayssler (1874 - 1945), Friedrich Martin Adalbert Kayssler, auch Friedrich Kayßler, deutscher Schauspieler, Schriftsteller und Komponist

Quelle: Kayssler, Wege − ein Weg. Eine Auswahl aus Gedichten, Prosa und Aphorismen, 1929. Drittes Buch: Besinnungen. Zweite Folge (1929)

Es gibt Genießer, die den Sport nur treiben wegen des guten Appetits, den er entwickelt.

Rudolf Presber (1868 - 1935), deutscher Journalist, Dichter, Dramatiker, Romancier und Erzähler

Quelle: Presber, Der Zirkus mit den hundert Löwen, 1933

Sei nicht geizig, damit du nicht auf ewig Mangel leidest.

Hugo von Sankt Viktor (um 1097 - 1141), christlicher Theologe des Mittelalters

Quelle: Hugo von Sankt Viktor, Didascalicon de Studio Legendi, um 1127. Liber Quintus. Übers. Aphorismen.de.
Originaltext: Noli avarus esse, ne forte semper egeas.