Zitat zum Thema: Etymologie

Eine Stichprobe machen

Eine übliche Methode, um ein Ganzes zu beurteilen ist, sich wahllos einen Einzelteil herauszugreifen, um diesen zu prüfen und daraus Schlüsse auf die Qualität des Ganzen zu ziehen. Der Ausdruck hat handwerklichen Ursprung. Bei der Bearbeitung von Metallen bediente man sich in den früheren Jahrhunderten der alten Schmelzöfen. Um den Metallgehalt zu bestimmen, entnahm man zunächst mittels einer Probekelle eine Probe aus dem sogenannten „Stichherd“, die „Stichprobe“, sie war maßgebend für die weitere Schmelzarbeit. Heute kommt man ohne die Stichprobe auf allen Gebieten menschlicher Leistung nicht mehr aus, auch wenn man sich damit bisweilen dem Zufall anvertraut.

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